Vor meinen geschlossenen Augen malt mein Herz ein Bild
Die Konturen erscheinen, zunächst zart, dann wild
Möchte sie einfangen, die Schönheit, in ganzer Pracht
Möchte sie festhalten, behalten, mit aller Macht
Das Bild, das zerrinnt, entgleitet den Händen
Fließt durch die Zeit, erscheint mir an Wänden
In jedem Riss setzt es sich fest
Erinnert mich täglich, gibt mir den Rest
Berührt alle Fasern, Nerven- jedes- Ende
Vibriert und hallt nach, es spricht nur noch Bände
Streckt sich und reckt sich, macht sich ganz lang
Denkt stetig nach, wird nicht mehr bang
Sehnt sich nach Nähe, greift in die Leere
Ach wie schön, wenn ich nun bei dir wäre.
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