Mittwoch, 27. November 2013

Ja, wann?


Je älter wir werden, desto mehr verlieren wir das Gefühl und den Blick für den Zauber.

Wann haben wir uns das letzte Mal erlaubt, dem großen Troll die Schnürsenkel zusammenzubinden?
Wann haben wir das letzte Mal die Lindwürmer in der letzten Wüste besiegt und vor allem unserer eigenen dunklen Seite den Kampf angesagt?
Wann haben wir das letzte Mal auf dem Rücken unter den Sternen gelegen und versucht sie zu zählen?
Wann haben wir das letzte Mal den Feen ihr Frühstück geklaut oder sind mit einem weißen Einhorn um die Wette gerannt?
Wann haben wir das letzte Mal den Wind verfolgt und einfach in den Himmel gegriffen?
Und wann waren wir das letzte Mal wirklich frei und sind auf die Reise gegangen?

Reicht hinauf und stehlt die Sterne!
Besiedelt den Mond und reitet auf den Wellen des Regenbogens!
Bekämpft Monster und Untiere und besiegt die Dunkelheit mit Licht.
Da draußen wartet eine Menge Fantasterei genau auf DICH.

Montag, 18. November 2013

Das kleine Alphabet


Alles anders
Bis bibelfest- breitausgebaute Bahn
Caffè Crema!
Dauergedröhne droben, drin
Energisch engagiert
Frisch- Fromm- Fröhlich?
Gegenwehr geht grausam gegen’s Gegenüber
Heute hüpft das Hartherz
Immer insgeheim
Jeder jubelt, jauchzt
Keiner kann’s kennen, kennt‘s keiner?
Lamento läuft längs links liegend lustigrunter
Meine Muse macht montags mau
Nachts nagen neue Nachgedanken
Oh, obendrein!
Plauschplatz pausiert penibel
QuerdenkerQual.
Richtige Richtung recht erRaten
Süßsäuselnder Sturmwind saust schnellstens südwestwärts
Tausend Talente talentlos trauernd
Um unverrichteten Unheils Urteil
Vom Vater verlassen?
Wutentbrannt -wie wird’s wohl weitergehen?
Zur Zeit zu.

Freitag, 15. November 2013

Nichts will ich mehr..


Im Schatten deiner Größe würd ich liegen
Den Kopf ganz sanft in deinen Armen wiegen
Befreit vom Alltag, Stress, der Last
Gedacht den Kopf von all der Hast
Das Atmen frei von allem Müssen
Mein Herz so voll von deinen Küssen
Erleichterung, die macht sich breit
Lunge zieht, Gefäße weit
Ich bin erfüllt von deiner Liebe
Und wenn ich etwas länger bliebe
Dann käm ich nimmer mehr zurück
Nichts Höheres, als dein Glück
Wie ewig würd ich dort, Herr, liegen
Den Kopf in deinen Armen wiegen.

Samstag, 2. November 2013

Eins der wirklichen 7 Weltwunder : Die Mutter.


Mütter.

Mütter sind Zauberwesen einer anderen Welt.

Mütter sind unendlich stark und weise und ihre natürliche Begabung äußert sich in schier grenzenloser Geduld und Mitgefühl. Auch wenn es nur ein aufgekratztes Knie ist. Oder ein eingerissener Fingernagel. Oder auch einfach nur die Frisur, die nicht so will, wie das eigene Hirn.

Mütter haben mindestens 8 Arme und 24 riesige Herzen mit so viel Liebe, dass kein Fehler jemals ausreichen könnte, dass sie nicht mehr liebhaben.

Mütter können in rasender Geschwindigkeit die wahnwitzigsten Dinge erledigen, ohne dass es jemand mitbekommt.

Mütter haben immer Zeit für kleine Wehwehchen und größeres Herzeleid, selbst wenn sich in der Küche Geschirr stapelt, das die Väter dort zurückgelassen haben und die dreckigen Beinkleider der Geschwister bis in die höchsten Höhen ragen.

Mütter sprühen vor totaler Kreativität und sind die besten Piratinnen/Hexen/Köchinnen/Feen/Beschützer/Tierhalter/Tierärzte/Puppendoktorinnen.

Mütter können einfach alles.

Und meine Mama kann das alles noch^10. Meine Mama ist nämlich die allerbesteste Feen-Mama vom Dach!